FeTAp 611

Der Klassiker

Kieselgrau erblickte 1961 der FeTAp 611 und seine Artgenossen das Licht der Welt, um lange Zeit doch sehr dominant die Wohnstuben zu beherrschen. Mit richtigen Läutwerk und hoher Robustheit haben diese Geräte jahrelang ihren Dienst unauffällig verrichtet. Später gab es auch farbige Exemplare, wobei die grünen sicherlich am meisten geordert wurde, die orangen aber die ausgefallensten waren.

Gebaut wurden diese Telefone von 1961 bis ca. 1986. Varianten wurden mit Erdtaste zur Steuerung von Nebenstellenanlagen oder mit Schauglas zur Besetztanzeige eines zweiten Apparates hergestellt.

Varianten der 61er Serie:
 Typ Erde A2 Schauglas
 611  -  -      -
 612  x  -      -
 613  -  x      -
 614  x  x      -
 615  -  x      x
 616  x  x      x

Es gab auch noch weitere Varianten; z.B. mit zwei Amtsanschlüssen.
Farben: grau, orange, grün
Preis: nur in Miete innerhalb des Grundbetrags


— Einstellungen —

Am 611 und am 612 gab es ausser der Klingellautstärke keine Einstellungen. Anders bei den Modellen 613 bis 616, die einen zweiten Apparat durchschleifen können. Nach dem Öffnen befindet sich auf der Platine eine Brücke, die im Einzelbetrieb die den zweiten Anschluss abklemmte und somit die Glocke aktivierte. Anders im Doppelbetrieb; dort wurde die Glocke über die W-Leitung des zweiten Apparates gespeist. War der zweite Apparat nicht angeschlossen, klingelte der erste nicht.

Grundsätzlich kann jeder Apparat einzeln betrieben werden, auch wenn die Erdtaste an der Anlage nicht unterstützt wird. Zudem sind nahezu alle Bauteile untereinander austauschbar. Als Defekte sind vor allem die Platinen, im speziellen die Spulen zu nennen. Auch sind die Kohlemikrofone für Anfälligkeiten bekannt, Ersatz sollte aber kein Problem sein.

Kombinationsmatrix
     611 612
 613  x   -
 614  -   x
 615  x   -
 616  -   x

 

FeTAp 611
FeTAp 611
FeTAp 611 Seite
FeTAp 611 Seite
FeTAp 611 Untenseite
FeTAp 611 Untenseite
FeTAp 612
FeTAp 612
FeTAp 611 orange
FeTAp 611 orange

Aufbereitung eines FeTAp 611
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